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Unsere Arbeit
 

Inklusion

 

Von der Integration zur Inklusion

Erstes Gesetz zur Umsetzung der VN – Behindertenrechtskonvention in den Schulen vom 05. November 2013

§ 2 Abs. 5 SchulG NRW:
„Die Schule fördert die vorurteilsfreie Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung. In der Schule werden sie in der Regel gemeinsam unterrichtet und erzogen (inklusive Bildung). Schülerinnen und Schüler, die auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden nach ihrem individuellen Bedarf gefördert, um ihnen ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung zu ermöglichen.“

Die Entwicklung inklusiver Strukturen hat an unserer Schule eine lange Tradition mit hohem Stellenwert, so dass das Lernen miteinander und voneinander seit vielen Jahren für uns ein fester Bestandteil unserer täglichen Arbeit und somit auch unseres unterrichtlichen Selbstverständnisses ist.

Seit 1995 ist das gemeinsame Unterrichten von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf an der KGS Am Bergmannsplatz in den Schulalltag  integriert. Die vielfältigen positiven Erfahrungen die diese lange Zeit mit sich bringt veranlassten uns, die Integration über die Jahre immer weiter ausbauen, so dass für uns auch heute inklusive Schulentwicklung eine Selbstverständlichkeit ist.

Nicht alle Menschen sind gleich, aber jeder Mensch hat das Recht, in der Ein-maligkeit seiner Persönlichkeit angenommen und wertgeschätzt zu werden.

(Auszug aus unserem Schulprogramm)

In diesem Sinne erleben wir das Gemeinsame Lernen als ein selbstverständliches Zusammensein aller Kinder unabhängig vom vorliegenden Unterstützungsbedarf.

 

Vom „Gemeinsamen Lernen“

Im Gemeinsamen Lernen fördern wir aktiv die Entwicklung aller Kinder und setzen dabei u. a. folgende Schwerpunkte:

  • den spezifischen Persönlichkeitsdimensionen eines jeden Kindes gerecht werden
  • die Kinder in der Entwicklung ihrer Selbstständigkeit unterstützen
  • ihre Fähigkeiten zu bewusstem sozialen Lernen und Kooperieren ausbauen

An der KGS Am Bergmannsplatz zielt das Gemeinsame Lernen folglich keinesfalls darauf ab, die Kinder in die „Normalität“ der Grundschule einzupassen oder anschauliche Sozialerziehung für Kinder ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf zu betreiben. Vielmehr soll bei uns durch das Gemeinsame Lernen ein Ort geschaffen werden, an dem jedes Kind das gleiche Recht hat, nach seinen Möglichkeiten zu lernen und das gemeinsame Geschehen mitzugestalten.

 

Inklusive Schulentwicklung an der KGS Am Bergmannsplatz

Inklusive Schulentwicklung an der KGS Am Bergmannsplatz heißt Prozesse erkennen, bewusst begreifen und auch initiieren, die sich anpassungsfähig und bedürfnisorientiert an UND mit der Vielfalt aller Beteiligten sowie ihrem Umfeld fortwährend weiterentwickeln. Dies ist eine große Aufgabe, in deren Herausforderung wir für das Gemeinsame Lernen an unserer Schule eine große Chancenvielfalt sehen. Um diese Chancen in unserer täglichen Arbeit auch nutzen zu können, weiter zu entwickeln und Neues zu entdecken sind nach unserem Verständnis klare Strukturen unerlässlich; nur ein strukturierter Lernprozess des Förderns und des Forderns, der sich bedürfnisorientiert auf den verschiedenen Kooperationsebenen von Schule, Elternhaus und Umfeld gestaltet, führt zu einem erfolgreichen individualisierten Lernen aller Beteiligten in deren Zentrum das einzelne Kind steht.

 

Alle lernen voneinander, jeder hat etwas Wichtiges beizutragen!